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kHaus

Aus dem Kasernen-Hauptbau wird kHaus

Der renovierte Hauptbau der Kaserne eröffnet als kHaus. Im kHaus - einem Haus voller Möglichkeiten - finden kulturell und gesellschaftlich engagierte Organisationen, Kultur- und Kreativschaffende mit der Quartier- und Stadtbevölkerung einen verbindenden Ort.

Im kHaus entsteht ein offenes und lebendiges Kultur- und Kreativzentrum, das zum Verweilen, Veranstalten oder Arbeiten einlädt. Nach einem mehrjährigen Umbau ist die Rheinpromenade neu über drei Durchbrüche mit dem Kasernenareal verbunden. Auf über 1400 Quadratmetern finden sich innerhalb des Hauses öffentliche Zonen, die während den Öffnungszeiten frei von Konsumzwang für alle zugänglich sind. Weiter finden interessierte Veranstalter:innen im kHaus auf vier Stockwerken vielfältige Veranstaltungsflächen für kulturelle Events, Symposien oder Workshops. Die flexibel nutzbaren Räumlichkeiten bieten Platz für bis zu 200 Personen und überzeugen mit einem einzigartigen Blick auf den Rhein sowie mit einem abgestuften Preismodell.

Geteiltes Wissen, geteilte Räume

Bereits über zehn kulturell und gesellschaftlich engagierte Organisationen, Kultur- und Kreativschaffende nennen das kHaus ab April ihren Arbeitsort - freie Arbeitsplätze sind weiterhin vorhanden.  Wer hier arbeitet, teilt Wissen, Erfahrungen und sogar die Arbeitsräume, und ist motiviert, das Haus mitzugestalten sowie weiterzuentwickeln. Die geteilten Arbeitsumgebungen werden flexibel, also je nach Tätigkeit, genutzt. Dadurch werden innerhalb des Hauses Interaktionen und Austausch mit den unterschiedlichen Nutzer:innen, Veranstalter:innen und Besucher:innen gefördert.

Nicht nur innerhalb des Hauses sollen Synergien genutzt und Begegnungen realisiert werden: Ein zentraler Aspekt des kHaus ist, mit der Bevölkerung einen verbindenden Raum für Begegnung, Reflexion und Dialog zu schaffen. Das Nutzungskonzept verbindet verschiedene interne und externe Anspruchsgruppen und sorgt dafür, dass hier ein lebendiges Zentrum für die Stadt entsteht, das gemeinsame Projekte realisiert und sich dabei stetig weiterentwickelt. 

Partizipation und Dynamik

Das Nutzungskonzept, das vor rund einem Jahr den Zuschlag seitens der zuständigen Fach- und Steuerungskommission erhalten hatte, wurde gemeinsam mit über 20 Organisationen in einem partizipativen Prozess entwickelt. Dadurch wird gewährleistet, dass das Konzept abbildet, was von den Beteiligten gewünscht und benötigt wird. Das partizipative Vorgehen war nicht nur in der Konzeptionsphase integraler Bestandteil, sondern bleibt auch in der Umsetzung eine zentrale Grundhaltung.

Nachhaltige Innenausstattung

Für die Planung und Inneneinrichtung des kHaus konnte Studio Banana gewonnen werden. Studio Banana hat grosse Erfahrung bei der Planung und Gestaltung moderner Arbeitswelten. Bei der Ausstattung des kHaus setzte Studio Banana auf ein Re-use-Konzept. So wurde der grösste Teil der Möbel und Inneneinrichtungen zweiter Hand von Firmen in der Region bezogen, aufgefrischt und auf die Nutzung im kHaus adaptiert. Dadurch gewinnt das kHaus auch bei der Innenausstattung einen eigenen Charakter und kann auf dieser Ebene als Beispiel für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen dienen.

Etappenweise Eröffnung

Aufgrund verschiedener Verzögerungen des Umbaus findet der Bezug und die Eröffnung des kHaus in Etappen statt. Ab Anfang April werden erste Organisationen das Haus beziehen und in Betrieb nehmen. Ab Anfang Mai werden das Haus und der Durchgang zum Rhein dann für die Öffentlichkeit zugänglich. Parallel werden die Gastronomiebetriebe im Haus ihre Umbauten vornehmen und Ende April und Anfang Juni den Betrieb aufnehmen.

Dynamisches Leitungsteam

Die operative Leitung des kHauses übernimmt eine dreiköpfige Co-Geschäftsleitung bestehend aus:

  • Melanie Müller - Standortmanagement
  • Moritz Walther - Hausdienste
  • Joël Pregger - Programmkoordination

Dieses dynamische Team hat einen breiten Erfahrungsschatz in allen für den erfolgreichen Betrieb des kHaus notwendigen Bereichen und freut sich sehr, gemeinsam mit einer Vielzahl von Akteur:innen das kHaus künftig für die Stadt und die Region zu gestalten.

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