02.06. —
05.06.

Moath Isied
Forum
Eröffnung 17.00 - 22.00, Ausstellung 14.00 - 21.00
Moath Isied

Eine Ausstellung von Hussam Hasan und Moath Isied

Öffnungszeiten
Montag, 2. Juni: 17:00–21:00
Dienstag, 3. Juni: 14:00–21:00
Mittwoch, 4. Juni: 14:00–21:00
Donnerstag, 5. Juni: 14:00–21:00

Ausstellungstext

Das arabische Wort إرهاق (Irhaq) – Erschöpfung, Überlastung oder Anspannung – bildet den Ausgangspunkt dieser Ausstellung.
Es zeigt sich in wiederholten Bewegungen, stillen Routinen und im allmählichen Verschleiss von Körpern, Werkzeugen und Systemen.

Im Hauptraum zeigt Hussam Hasan grossformatige Fotografien aus einer dokumentarischen Serie über Steinträger im Süden Jordaniens – Männer, die unter der Sonne bis zu 300 Kilogramm schwere Steine tragen und täglich Dutzende Tonnen bewegen – für sehr wenig Lohn.

In einem kleineren, abgedunkelten Raum läuft sein Videoessay The Misery of Transportation in Endlosschleife: Porträts von Passagieren im öffentlichen Verkehr, aufgenommen durch verkratzte Busfenster – in Momenten der Stille.

Daneben zeigt Moath Isied eine Arbeit, die aus Jahren des Stadtfahrens, mechanischen Zusammenbrüchen und ständiger Reparatur hervorgegangen ist.
Ein Bildschirm zeigt fragmentierte Aufnahmen von der Strasse, überlagert mit seiner Stimme.

Neben dem Bildschirm liegt eine kleine gedruckte Publikation mit dem Titel How Do We Carry What Will Break Again.
Sie bringt Bilder und Fragen über Pflege, Erschöpfung und das, was still weitergeht, zusammen.

Die Ausstellung bringt verschiedene Formen des Verschleisses zusammen – manche körperlich, andere innerlich – und stellt die Frage:
Was bedeutet es, weiterzumachen, wenn etwas bereits auseinanderfällt?

Programm

2. Juni 2025 – Eröffnungsabend & Gespräch

17:00 — Ausstellungseröffnung
Mit Tabbouleh, Arak und einer Einladung zum Verweilen.

19:00 — Künstlergespräch
Ein kurzes Gespräch zwischen Hussam und Moath über die Entstehung der Arbeiten und der Zusammenarbeit.

3. Juni 2025 – Workshop

13:30 & 17:00Leseraum: Ein kleiner Workshop (Plaza-Bereich)
Ein ruhiger Gruppenaustausch rund um die Ausstellungspublikation How Do We Carry What Will Break Again.
Gemeinsam reflektieren wir über Wiederholung, Erschöpfung und die Gesten von Arbeit und Bildherstellung.
Für alle offen. Keine Vorbereitung notwendig.

5. Juni 2025 – Abschlussabend

17:00 — Letzter Moment
Ein stilles Zusammenkommen zum Ausklang – vielleicht mit einem letzten Glas.

 

 

Über Hussam Hasan

Hussam Hasan ist bildender Künstler, Fotograf und Berater für bildbasierte Medien mit Sitz in Amman, Jordanien.
Seine Praxis bewegt sich zwischen dokumentarischer und konzeptueller Arbeit und beschäftigt sich mit öffentlichem Raum, Bewegung und den emotionalen Schichten von Sichtbarkeit.

Seine Fotografien wurden u.a. in der New York Times Magazine, National Geographic, The Washington Postund Brownbook veröffentlicht.
Er hat Projekte in Amman, Basel, Sion und Beirut entwickelt und ausgestellt.

2017 erhielt er das Hans Wilsdorf-Stipendium für ein Masterstudium in Art in the Public Sphere an der ÉDHÉA in Sierre, Schweiz.
2024 veröffentlichte er seinen ersten grafischen Roman Nu’man im Selbstverlag.

 

Über Moath Isied

Moath Isied ist Kurator, Fotograf, Kulturschaffender und Programmmanager mit Wohnsitz in Basel.
Er stammt aus Amman, wo er mit Freunden und Kolleg:innen Projekte im öffentlichen Raum kuratierte – von Wandbildern bis zu ortsspezifischen Interventionen.

Er arbeitet bei der DROSOS Stiftung in Zürich und begleitet gemeinsam mit dem Levante-Team zivilgesellschaftliche Kultur- und Jugendorganisationen in Jordanien, Palästina, Libanon und darüber hinaus.

Derzeit schliesst Moath sein BA-Studium in Kunst & Vermittlung an der HSLU ab.
Seine Arbeit verbindet kuratorische Praxis, soziale Recherche und kleine Publikationen, die Bilder, Sprache und leise Erzählungen zusammenführen – oft ausserhalb institutioneller Kunstformate.

Hinweis: Diese Übersetzung wurde mit Unterstützung eines KI-Modells erstellt. Leichte sprachliche Ungenauigkeiten sind möglich.

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