Vor 150 Jahren, am 10. September 1873, wurde Burkhard Mangold geboren, der markante Spuren in der Schweizer Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts hinterlassen hat. Vor allem als Plakatpionier und auch als Lehrer der Schule für Gestaltung Basel hatte er grossen Einfluss. Sein unüberschaubares, breit gefächertes Œuvre, das bis zu seinem Tod 1950 entstand, reicht dabei von der Briefmarke bis zum Fassadenbild, von Buchillustrationen zu Kostümentwürfen, von Fasnachtslaternen bis zu Kartenspielen. Die Balance zwischen Tradition und Moderne zieht sich leitmotivisch durch Burkhard Mangolds Gesamtschaffen. Was Mangolds künstlerische Qualität bis heute ausmacht, sind – neben seiner grossen technisch-handwerklichen Vielseitigkeit – Detailliebe, realistische Genauigkeit, Kompositionskunst und jener ironische Witz, der seinen manchmal allzu bieder-bürgerlichen Patriotismus zum Glück immer wieder durchbricht. Nun gilt es, seine mit Empathie und sensibler Beobachtungsgabe angefertigten Darstellungen des damaligen Basler Alltags wiederzuentdecken. Vom 1. bis 17. September präsentieren das Rappaz Museum und das kHaus Werke angewandter und freier Kunst aus allen Schaffensphasen von Mangold. Viele der ausgestellten Arbeiten aus dem Nachlass sowie aus öffentlichen und privaten Sammlungen werden erstmals gezeigt.
Vernissage und Buchvernissage
Fr 1.9. 19:00–21:00, kHaus, Kopfbau Kaserne
Fr 1.9., 18:00–21:00, Rappaz Museum,
Klingental 11
Anlass zum 150. Geburtstag
von Burkhard Mangold
So 10.9., 19:00–20:00, kHaus, Kopfbau Kaserne
Mit dem Vokalensemble VoceViva, kurze
Podiumsdiskussion
Finissage
So 17.9., 18:00–21:00, kHaus, Kopfbau Kaserne und Rappaz Museum
Mit dem Bläserensemble Ottofiati
Gratis-Stadtführungen
Sa 2.9., 9.9. und 16.9., jeweils 11:00–12.30
Spaziergang zu Kunst am Bau in der
Grossbasler Innenstadt, Treffpunkt: vor dem
Rathaus
Gratis-Führungen
So 3.9. | Fr 8.9. und 15.9., jeweils 17:00–18.15
Ausstellungen im Rappaz Museum und im
kHaus, Treffpunkt: kHaus, Kopfbau Kaserne
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